Regensburger Tafel: was steckt hinter dem Untreue-Skandal der Hilfsorganisation?

Geschrieben von: Dr. Dirk Schwenn

Regensburger Tafel: was steckt hinter dem Untreue-Skandal der Hilfsorganisation?

Im Fall der Regensburger Tafel steht die ehemalige Vorsitzende im Verdacht, Spendengelder in Höhe von rund 200.000 Euro veruntreut zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue (Information des BR v. 08.08.2025).

Worum geht es?

Nach einer dreimonatigen Zwangspause hat die Regensburger Tafel am 8. September 2025 ihre Lebensmittelausgabe wieder aufgenommen. Der Grund für die verlängerte Schließzeit war ein gravierender Untreue-Skandal: Die ehemalige Vorsitzende steht im Verdacht, Spendengelder in erheblichem Umfang veruntreut zu haben. Die Vorwürfe waren im Juni 2025 öffentlich geworden, nachdem eine frühere Mitarbeiterin Anzeige erstattet hatte. In der Folge durchsuchte die Staatsanwaltschaft die Räume der Tafel und beschlagnahmte Unterlagen sowie elektronische Geräte. Die reguläre Sommerpause der Einrichtung wurde dadurch massiv verlängert.

Tafeln sind bundesweit tätige gemeinnützige Hilfsorganisationen, die armutsbetroffene Menschen mit Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs unterstützen und im Dachverband „Tafel Deutschland e. V.“ zusammengeschlossen sind.

Trotz des Imageschadens herrschte zur Wiedereröffnung große Erleichterung: Zahlreiche Bedürftige nutzten das Angebot, das nun wieder von etwa 25 engagierten Ehrenamtlichen getragen wird. Auch ein neuer Vorstand steht inzwischen in der Verantwortung.

Was wird der ehemaligen Vorsitzenden vorgeworfen?

Dies ist geschützter Inhalt. Du benötigst nur eine kostenlose Mitgliedschaft, um ihn anzusehen. Dafür reicht Deine E-Mail-Adresse.

Schon Mitglied? Hier einloggen:

Bildnachweis: SolStock, Stock-Fotografie-ID: 1408430485

Teile diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar