Sponsoringvertrag für Vereine

Vereinssponsoring: Was muss beim Sponsoringvertrag beachtet werden?

Vereine nutzen zunehmend Einnahmen aus Sponsoringverhältnissen zur Finanzierung ihrer Vereinsaktivitäten. Leistungen eines Sponsors beruhen regelmäßig auf einer vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Sponsor (Unternehmen) und dem Empfänger der Leistungen (Verein), in dem Art und Umfang der Leistungen des Sponsors und des Empfängers geregelt sind.


Einnahmen durch Sponsoring – darauf müssen Vereine besonders achten

Von besonderer Bedeutung ist, dass bei entsprechender Ausgestaltung des Sponsoringvertrages der gesponserte Verein die Sponsoringeinnahmen steuerfrei vereinnahmen darf, während das sponsernde Unternehmen seine Aufwendungen als Betriebsausgaben abziehen darf. Beide Parteien – das Unternehmen wie der gesponserte Verein – benötigen den schriftlichen Sponsoringvertrag, um jeweils gegenüber dem eigenen Finanzamt die entsprechende steuerliche Einordnung dokumentieren zu können und darüber hinaus eine klare Festlegung der gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Sponsoringverhältnis festzuhalten.

Erstellung des Sponsoringvertrages mit dem Vereinfacher

  • Erstellt einen Sponsoringvertrag, der alle wesentlichen Rechte und Pflichten des Sponsors und Verein regelt;
  • Legt fest, welche steuerlichen Folgen das Sponsoring bei Eurem Vertrag haben soll: steuerfrei oder steuerpflichtig;
  • Passt den Vertrag exakt den Bedürfnissen des Sponsors und Eures Vereins an;
  • Den fertigen Sponsoringvertrag erhaltet Ihr in den Dateiformaten PDF und DOCX (zur einfachen Bearbeitung in einem Textbearbeitungsprogramm);
  • DSGVO-konform.

Leistung und Gegenleistung: Welche Regelungen sollte ein Sponsoringvertrag zusätzlich enthalten?

Zunächst sollte genau geregelt werden, welche Maßnahme(n) vom Sponsor in welcher Art und Weise unterstützt wird bzw. werden, also zu welchen Leistungen sich der Sponsor verpflichtet. Ferner ist genau festzulegen, welche Vorteile der Sponsor aus der Vereinbarung erzielt (meist Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit). Weiterhin enthält eine Sponsoringvertrag üblicherweise Regelungen dazu, was passiert, wenn die gesponserte Maßnahme ausfällt. In diesem Fall wird meist eine Teilrückzahlung des gesponserten Betrages vereinbart. Hierbei ist es interessensgerecht, wenn diese Teilrückzahlung entfällt, wenn der Sponsor den Ausfall weit überwiegend zu vertreten hat. Schließlich wird regelmäßig ein Haftungsausschluss zugunsten des gesponserten Vereins vereinbart.

Wie ist das Sponsoring steuerlich zu behandeln?

Die im Zusammenhang mit dem Sponsoring erhaltenen Leistungen können bei einem steuerbegünstigten Verein entweder steuerfreie Einnahmen im ideellen Bereich bzw. in der Vermögensverwaltung oder Einnahmen eines steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs sein. Soll der Verein lediglich zurückhaltende Leistungen der Öffentlichkeitsarbeit für den Sponsor erbringen, bezieht der Verein steuerfreie Leistungen; die erhaltenen Sponsoringeinnahmen unterliegen weder der Körperschaft- und Gewerbesteuer noch der Umsatzsteuer.

Soll der Verein aktiv für den Sponsor werben (bspw. in Form von Banden- oder Trikotwerbung, aktiver anderer Werbung oder in sonstiger Weise), sind die Sponsoringbeträge der Umsatzsteuer mit 19 % zu unterwerfen; Gewinne aus dem Sponsoring unterliegen der Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Hier geht's zum Sponsoringvertrag!

Ein Sponsoringvertrag ist die Grundlage einer jeden Sponsoringkooperation.


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